DER VEREIN

V.l.n.r.:

Madeleine Haas

Thomas Schulz

Ulrike Schulz

Kristin Gebhardt (2. Vorsitzende)

Anette Stolp (1. Vorsitzende)

Die Mitarbeiter der Mobilen Jugendarbeit

STEPHAN KÄMPF

Ausbildung
1997 – 2000 Berufsausbildung zum Fachinformatiker
2004 – 2005 Fachoberschule für Technik und Wirtschaft -> Fachhochschulreife
2005 – 2009 Studium zum Diplom Sozialpädagogen HS Mittweida

Berufserfahrung
2009 – 2010 TüV Rheinland Akademie als Sozialpädagoge in der Erwachsenenbildung
seit 2010 Straßensozialarbeiter beim Domizil e.V.

Telefon: 0176 / 32425002

KRISTIN GEBHARDT

Ausbildung
1993 – 1998 MA Pädagogik an der Technischen Universität Chemnitz
2003 – 2005 Konfliktmoderatorin (AGJF Sachsen)

Berufserfahrung
1998 – 2007 Sozialpädagogin im Domizil e.V., Mobile Jugendarbeit
2007 – 2010 Elternzeit
Seit 09/2010 Projektleiterin Mobile Jugendarbeit, Domizil e.V.

Telefon: 0174/9708729

SUSAN BEYER

Ausbildung
1993 – 1995 Staatlich geprüfte Kinderpflegerin an der Medizinischen Fachschule „I.P.Pawlow“ in Aue
1995 – 1997 Staatlich anerkannter Erzieher an der Fachschule für Sozialwesen Chemnitz
2000 – 2003 Fachkraft für Soziale Arbeit an der Fachschule für Sozialwesen Chemnitz
2003 – 2008 Studium zum Diplom Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (FH) an der Hochschule Mittweida
2015 – 2016 Ausbildung zur Systemischen Beraterin SIS e.V.

Berufserfahrung
1998 – 2003 Sozialpädagogischer Mitarbeiter im Kinder- und Jugendhaus „Substanz“ des SWF e.V.
2004 – 2007 Schuljugendarbeiterin an der Unteren Luisenschule
2007 – 2010 Sozialpädagogin im Domizil e.V., Mobile Jugendarbeit
2011 – 2012 Sozialpädagogin im Frauenhaus Chemnitz, Frauenhilfe Chemnitz e.V.
Januar – April 2012 Begleitetes Jugendwohnen, AJZ e.V.
seit April 2012 Sozialpädagogin im Domizil e.V., Mobile Jugendarbeit

Telefon: 0174/9704858

MADELEINE HAAS

Ausbildung
2010 – 2014 Bachelor Pädagogik an der TU Chemnitz
2015 – 2018 Master Soziale Arbeit an der FH Mittweida

Berufserfahrung
2013 – 2015 Integrationshelferin im Autismuszentrum Chemnitz
2015 – 2016 Sozialarbeiterin im Jugendhaus Game der Mobilen Jugendarbeit Dresden Süd e.V.
2016 – heute Sozialarbeiterin im Domizil e.V., Mobile Jugendarbeit

Telefon: 0162/3230213

MITARBEITERIN DES SCHULCLUBS DER LUISENSCHULE

MANDY TREICHEL

Ausbildung
1992 – 1995 Ausbildung zur Floristin, Blumengeschäft Sachse

Berufserfahrung
1995 – 2000 Floristin, Blumengeschäft Sachse
2001 – 2006 selbstständige Floristin
2004 – 2005 Elternzeit
2006 – 2015 Floristin, Blumenhaus Wappler
2015 – 2017 Elternzeit
2018 Honorarkraft Untere Luisenschule
seit  März 2019 Leiterin des Schulclubs an der Unteren Luisenschule

Telefon: 0371/ 4957647

MITARBEITERIN DES SCHULCLUBS DER ANNENSCHULE

KERSTIN LESSELT

Ausbildung
1987 – 1989 Facharbeiter Gebrauchswerber / Werbemittelhersteller
1991 – 1995 Fachschulstudium Angewandte Kunst, Schneeberg
1995 – 1996 Studium Dipl.- Designer (Textildesign), Hochschule für Technik und Wirtschaft Zwickau (FH)

Berufserfahrung
2010 – 2011 Leitung der Werksatt „Kunst und Kreativität“, Produktionsschule Moritzburg gGmbH)
seit 1996 freiberufliche Tätigkeit als Designerin
seit 2013 Leiterin des Schulclubs an der Annenschule Chemnitz

Telefon: 0371/ 36913145

Handy: 015770334398

MITARBEITER DES FREIZEITCLUBS LP²

MICHAEL SEIFERT

Ausbildung
2001 – 2009 Diplom Soziologe an der TU Chemnitz
2011 – 2015 Master Soziale Arbeit an der Hochschule Mittweida

Berufserfahrung
2009 Tätigkeit als Call Center Agent bei arvato services
2009 – 2010 Tätigkeit an der Sächsichen Blindenschule Chemnitz
2010 – 2011 Tätigkeit bei Erdgas Südsachsen
2011 – 2016 Integrationshelfer bei autismus Chemnitz e.V.
2017 – 2018 Einzelfallhelfer und Horterzieher an der Parzivalschule
2018 Leitung des Hortes Parzivalschule, Waldorfschule Chemnitz
2019 Leitung des Freizeitclubs LP²

Telefon: 0371/64636741

Handy: 01590/1366304

GESCHICHTE

Stadtteilarbeit

Ein wichtiges Anliegen der Mitarbeiter des Domizil e.V. ist die Stadtteilentwicklung im Aktionsgebiet „Soziale Stadt“ unter Berücksichtigung der Interessen und Wünsche von Jugendlichen. So engagieren sich die Sozialpädagogen gemeinsam mit Jugendlichen bereits seit vielen Jahren aktiv an der Weiterentwicklung der Jugendaktionsfläche „Kon­kordiapark“. Seit 1998 veranstaltet der Domizil e.V. jährlich einen mittlerweile traditionellen Faschingsumzug rund um den Luisenplatz für Kinder und Junggebliebene. Auch am jährlichen Stadtteilfest in Schloßchemnitz beteiligt sich der Verein.

Kooperation mit der Unteren Luisenschule

Seit 2004 setzen der Domizil e.V. und die Untere Luisenschule auf der Grundlage eines gemeinsamen Kooperationsvertrages das Förderprogramm „Schuljugendarbeit“ erfolgreich um. Dieses mündete 2007 in das Förderprogramm „Ganztagsangebote“ ein. Das Ziel besteht vor allem darin, Schülern eine sinnvolle Freizeitgestaltung „nach der Schule in der Schule“ anzubieten.

Seit 2013 arbeitet der Domizil e.V. mit den Annschule zusammen und hat dort ebenfalls einen Schulcub aufgebaut.

Besucher, Räumlichkeiten und Öffnungszeiten

Der Domizil e.V. wird von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 27 Jahren besucht; seine Räumlichkeiten dienen sowohl der Projekt- als auch der Vereinsarbeit. Diese teilen sich in einen großen und freundlichen Büro- und Beratungsbereich und in einen sogenannten „Cliquentreff“ mit 2 Gruppenräumen und einem Computerzimmer. Das Projekt ist mit verschiedenen Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ausge­stattet, darunter z.B. Dart, Kicker und Gesellschaftsspiele.

Die Gruppenräume haben Montag und Donnerstag von 16.00 – 19.00 Uhr geöffnet. Das Büro der Mitarbeiter ist täglich ab 10.00 Uhr geöffnet oder nach Absprache geöffnet.

Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Vereinen

Der Domizil e.V. kooperiert mit weiteren Trägern im Sozialraum. Zu seinen Partnern gehören u.a. die Untere und Obere Luisenschule, die Fröbelschule, die Heilsarmee Chemnitz, das Bürgerbüro, der Allgemeine Sozialdienst (ASD) sowie Kindergärten und stadtteilansässige Vereine.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen der Austausch von Ressourcen, die Durchführung von gemeinsamen Projekten, die gegenseitige Personalunterstützung, die Veranstaltung von gemeinsamen Sportturnieren und ebenso thematische Einzelfallbesprechungen.

Finanzierung

Der Verein finanziert sich aus Fördermitteln der Stadt Chemnitz, des Freistaates Sachsen sowie Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Dank

Wir bedanken uns bei den Jugendlichen unserer Stadtteile für das in uns gesetzte Vertrauen. Wir bedanken uns weiterhin beim LIONS-Club Chemnitz „Schmidt-Rottluff“ für die langfjährige Förderung und Unterstützung sowie viele gemeinsame Aktivitäten. Unser Dank gilt ebenfalls der Volksbank Chemnitz sowie allen Ämtern, Firmen, Kooperationspartnern und Einzelpersonen, die durch ihr Engagement zum Gelingen unserer Arbeit beigetragen haben. Ihre Unterstützung in Form von Beratung, Sach- und Geldspenden, Arbeitszeit für Projektarbeiten und vieles mehr betrachten wir als Wertschätzung für unsere geleistete Arbeit.

Entwicklung des Domizil e.V.

Aufgrund der brisanten Nachwendeentwicklung in den neuen Bundesländern mit fremdenfeindlichen Gewaltexzessen legte das Bundesministerium für Jugend und Familie bzw. der Freistaat Sachsen 1992 das „Aktionsprogramm gegen Aggression und Gewalt“ auf. Das Ziel der damit ins Leben gerufenen Projekte bestand darin, gewaltbereite Jugendliche zu erreichen, zu sensibilisieren und sie zum Nachdenken über ihre Lebenseinstellung anzuregen. Auch in Chemnitz konnte ein solches Projekt etabliert werden, welches 1992 zunächst provisorisch in den ausgebauten Räumen eines alten Waschhauses am Luisenplatz 9 startete.

Zu Beginn der 90er Jahre war die Vereinsarbeit noch durch eine starke Szeneorientierung gekennzeichnet. So gehörten stadtbekannte Adressen wie z.B. die Kanal- und Tannenstraße als Hochburgen der linken Hausbesetzerszene zum Arbeitsgebiet der Sozialarbeiter vom Domizil e.V., aber auch mit rechtsorientierten Jugendlichen setzten sich die Mitarbeiter konsequent auseinander.

Im Jahr 1994 wurde der Verein Domizil e.V. gegründet, der das Projekt Mobile Jugendarbeit weiterführte. Der Domizil e.V. wurde 1995 als freier Träger der Jugendhilfe in Chemnitz anerkannt und besitzt den Status der Gemeinnützigkeit.

Seit Februar 2004 hat der Verein seine Räumlichkeiten in der Leipziger Straße 41. Die „Cliquen“ von heute sind weniger durch ihr Aussehen und Auftreten oder durch eine eindeutige jugendkulturelle Zuordnung auffällig. Dafür sind jedoch die Problemlagen der Jugendlichen weitaus komplexer und gravierender geworden. Diese reichen von Schulbummeleien und Schwierigkeiten im Elternhaus über Unannehmlichkeiten mit der Justiz, der Polizei und den Ämtern bis hin zu Drogenkonsum und fehlenden Lebensperspektiven.

In einer für junge Menschen risikovollen, aber auch zukunftsweisenden Lebensphase ist daher der Bedarf an professionellen Dienstleistungen des Teams der Mobilen Jugendarbeit ständig gewachsen. Jugendliche und auch Erwachsene in den Stadtteilen Schloßchemnitz und Kaßberg schätzen die StreetworkerInnen vom Domizil e.V. als Ansprechpartner, Berater und Begleiter ihres Vertrauens, denn sie nehmen sich Zeit für ihre Probleme.

Schwerpunkte der Vereinsarbeit

Mobile Jugendarbeit Schloßchemnitz

Mobile Jugendarbeit ist – wie bereits im Vorwort begrifflich interpretiert – kein Jugendtreff im klassischen Sinne. Die Arbeit der vier Sozialpädagogen findet vorwiegend in den Stadtteilen Schloßchemnitz und Kaßberg statt. Wichtige Orte ihrer Aktivitäten sind z.B. der Luisen-, der André- und der Hartmannplatz sowie die Jugendaktionsfläche Konkordiapark. Der Beratungsansatz Mobile Jugendarbeit umfasst Streetwork, Einzelfallhilfen, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit. Auf der Basis von Vertraulichkeit und Freiwilligkeit bieten die Mitarbeiter jungen Menschen Beratung, Hilfe und Begleitung an.

In den „Cliquenräumen“ des Vereines können Jugendliche an den Öffnungstagen ihre Freizeit sinnvoll verbringen; sie haben hier die Möglichkeit, Hausaufgaben zu erledigen, Internetrecherchen durchzuführen und mit den Sozialarbeitern ins Gespräch zu kommen. Gemeinsame Koch- und Spielabende sowie verschiedene Freizeitaktionen wie z.B. Ausfahrten, Klettern und Sportveranstaltungen sind ebenfalls Bestandteil der sozialpädagogischen Arbeit. Außerdem unterstützen die Sozialpädagogen die Jugendlichen bei Ämtergängen (z.B. Arbeitsagentur, ARGE und Jugendgerichtshilfe) und bei der Beantragung von Leistungen wie Berufsausbildungsbeihilfe, Arbeitslosengeld und ALG II etc.